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Dass  Einbrecher Internet und soziale Netzwerke benutzen, ist längst nicht mehr nur in Hollywoodfilmen wie  "The Bling Ring" der Fall. Denn auch reale Kriminelle wissen die Vorzüge der neuen Medien und die Bereitschaft vieler Menschen, Privates zu veröffentlichen, zu schätzen.

Kaum jemand verreist heutzutage ohne Smartphone, Tablet oder Laptop. Doch damit gehen einige Risiken einher. Ratschläge, die man beherzigen sollte, um vor Cyber-Haien sicher zu sein, finden Sie bei BEE SECURE.

Ein gängiges Fehlverhalten ist zum Beispiel das Posten von Videos und Fotos direkt aus dem Urlaub. Zwar kann man die Daheimgebliebenen so mit tollen Eindrücken neidisch machen, einen Gefallen tut man jedoch nur den unehrlich Gesinnten. Einer amerikanischen Studie zufolge benutzen mehr als 75% der Einbrecher Twitter, Facebook und Co, um ihr nächstes Opfer ausfindig zu machen. Denn wer stolz Strandfotos teilt, ist dem Einbrecher in den eigenen vier Wänden wohl kaum im Weg.
Die neuen Hilfsmittel der Verbrecher sind einfach und nur ein paar Mausklicks entfernt:
  • Facebook (Adresse, Posts, Ortung, Identifikation...)
  • Das Tool „Open Graph“  von Facebook ermöglicht ganz gezielte Recherchen, um Personen zu finden, die wahrscheinlich ihr Haus zeitweilig verlassen haben.
  • Twitter (Tweets, Fotos)
  • Foursquare (check-in): Wer z.B. in einer Flughafen-Lounge eincheckt, oder in einem Club am anderen Ende der Welt, gibt zu verstehen, dass er wohl noch einige Tage weg sein wird.
 
Hier einige Ratschläge, um die Aufmerksamkeit von Einbrechern nicht auf sich zu ziehen:
  1. Posten Sie nicht automatisch in sozialen Netzwerken, wo Sie sich gerade befinden.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Adresse nicht.
  3. Stellen Sie die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken richtig ein – teilen Sie Informationen nur mit Freunden und nicht mit Freunden von Freunden.
  4. Wenn Sie eine große Anzahl von Freunden auf Facebook haben (was bedeutet, dass Sie sie nicht alle kennen), erstellen Sie eine Liste von nahestehenden Freunden und teilen Sie Ihre Fotos nur mit denen.
  5. Achten Sie bei Ihren Posts darauf, wer diese sehen kann. Vor allem, wenn man Sie dadurch lokalisieren kann.
  6. Geben Sie nicht Ihre richtige Adresse und Ihren Namen in ein Navigationsgerät ein. Falls das Gerät nämlich gestohlen wird, wäre es ganz einfach, einen Einbruch bei Ihnen zu planen.
  7. Wenn Sie auch im Urlaub Zugriff auf Ihre E-Mails haben, verzichten Sie auf die automatische „Out of Office“ –Benachrichtigung und informieren Sie Ihre regulären Korrespondenten über Ihre Abwesenheit. So verhindern Sie, den Einbrechern und Spammern Hinweise zu geben.
  8. Schützen Sie Ihr Haus, wenn Sie für einige Tage verreisen.
 
Fazit:  Ob Sie sich vor oder in Ihren Ferien befinden, seien Sie vorsichtig, was soziale Netzwerke und alle digitalen Verbindungen, die Sie benutzen, angeht.
Urlaub ist zum „Abschalten“ da - im eigentlichen, wie im übertragenen Sinn.
Wenn Sie mehr über die von Verbrechern angewandten Techniken erfahren möchten, lesen Sie diese sehr aufschlussreiche Infografie.