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Smartphones spielen sowohl in unserem Privat-, als auch in unserem Berufsleben eine maßgebliche Rolle. Längst gibt es mehr Smartphones als PCs. Sie machen den Großteil der mit dem Internet verbundenen Geräte aus. Auch wenn man sich dessen als Benutzer nicht immer bewusst ist: Das Smartphone ist ein Computer und ist demnach den gleichen Problemen ausgesetzt. Mehr dazu...
Auf dieser Liste sind die wichtigsten Risiken in absteigender Reihenfolge aufgeführt:
  1. Verbreitung von Daten infolge eines Diebstahls oder Geräteverlusts: Das Smartphone wurde verloren oder gestohlen und sein Datenspeicher ist nicht geschützt, was jedem erlaubt, uneingeschränkt darauf zuzugreifen.
  2. Unabsichtliche Verbreitung von Daten: wenn der Besitzer des Telefons selbst Daten offenlegt, ohne es zu wollen: Zum Beispiel durch Fotos mit Standortdaten (Geolokalisation) oder das Teilen von privaten Informationen mit der Öffentlichkeit auf sozialen Netzwerken...
  3. Angriff auf ein „weggeworfenes“ Smartphone: Ein Smartphone wurde entsorgt, aber nicht korrekt „gesäubert“, so dass ein Krimineller ganz leicht auf noch vorhandene Daten zugreifen kann.
  4. Phishing-Angriffe: Ein Angreifer kann Verbindungsdaten (z.B. Benutzernamen und Kennwörter) oder auch Kreditkartennummern stehlen, indem er dem Smartphone-Benutzer schädliche Apps oder Nachrichten unterjubelt, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Zudem funktionieren Anti-Phishing-Filter nicht auf Smartphones.
  5. Angriffe durch Spyware: Wurde eine Spionagesoftware auf Ihrem Smartphone installiert, kann diese einen Großteil Ihrer Daten ablesen oder sogar ändern. Spyware kann es auf jede Art von persönlicher Information abgesehen haben.
  6. „Network Spoofing“: Jemand mit bösen Absichten kann einen WiFi- oder GSM- Hotspot einrichten, der wie ein legitimes Netzwerk aussieht, um ahnungslose Benutzer dazu zu verleiten, ihr Gerät damit zu verbinden. Anschließend kann er alle Daten abfangen, die zwischen dem Zugriffspunkt und den Smartphones der Benutzer zirkulieren. Diese Daten kann er später dafür verwenden, gezielte Angriffe, wie zum Beispiel Phishing-Attacken, durchzuführen. Aufpassen bei einem nicht gesicherten WiFi-Netzwerk
  7. Überwachungsangriffe: Ein Angreifer kann einen Benutzer über dessen Smartphone überwachen.
  8. Geldabzocke durch Anrufe: Mithilfe eines Schadprogramms, das unbemerkt Anrufe an überteuerte Rufnummern tätigt, bzw. Premium-SMS verschickt, kann ein Angreifer seinem Opfer das Geld aus der Tasche ziehen.
  9. Angriffe durch spezielle „Finanz-Malware“: Das Smartphone wird mit einem Schadprogramm infiziert, das speziell darauf ausgerichtet ist, Kreditkartennummern, bzw. Verbindungsdaten für Web-Banking zu stehlen, oder Online-Transaktionen umzustürzen.
  10. Netzüberlastung: Das Handynetz kann überlastet sein, wenn zu viele Benutzer zur gleichen Zeit darauf zugreifen. Dies kann zu einer vorübergehenden Unverfügbarkeit führen.
Wenn Sie Ihr Smartphone beruflich nutzen, ist es besser, es gewissenhaft zu schützen, für den Fall, dass es verloren geht oder gestohlen wird. Benutzen Sie einen starken Zugangscode und machen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten, so dass Sie notfalls Ihr Gerät aus der Distanz löschen können. Um sich gegen diese 10 häufigsten Risiken zu schützen, sollten Sie diese 10 unverzichtbaren Sicherheitstipps beherzigen.
Und falls Sie Ihr Smartphone mit in den Urlaub nehmen, lassen Sie die Viren am Strand und lernen Sie, den Cyber-Haien auszuweichen.

Quelle: “Top Ten Smartphone Risks” , ENISA