Sie haben im Lotto gewonnen, ein Telekom-Betreiber will Ihnen Geld zurückzahlen oder Ihnen wird ein super bezahlter Job angeboten, den Sie von zu Hause aus erledigen können? Endlich scheint das Glück auf Ihrer Seite zu sein. Wenn es doch nur so wäre... Denn leider sind die Dinge, die zu schön klingen um wahr zu sein, in der Regel tatsächlich Lügen. In Wahrheit blicken Sie nicht der Chance Ihres Lebens entgegen, sondern einem SCAM, also einer Betrugsmasche, die sich oft Webseiten oder E-Mails bedient, um Sie um den Finger zu wickeln. Das Phänomen ist nicht neu, entwickelt sich aber ständig weiter. Vorsicht und Skepsis sind das A und O, um nicht auf die Maschen hereinzufallen. Deshalb hier einige Tipps.
Generell gibt es mehrere Hinweise darauf, dass es sich bei einem Angebot um einen SCAM handeln könnte:

Kurzum: die Phantasie der Betrüger kennt keine Grenzen. Wenn Sie eine zweifelhafte E-Mail erhalten, wenden Sie die CASES Sicherheitsreflexe an:
1. Klicken Sie nicht auf mitgeschickte Links.
2. Starten Sie eine Online-Recherche, um herauszufinden, wer der Absender ist, beziehungsweise, für welche Organisation er arbeitet.
3. Benutzen Sie Web of Trust, oder kopieren Sie den Domain-Namen des mitgeschickten Links und testen Sie ihn mit einem Tool wie Scamadviser.
Generell gibt es mehrere Hinweise darauf, dass es sich bei einem Angebot um einen SCAM handeln könnte:
- der Verkaufspreis ist so günstig, dass kein Konkurrent auch nur annähernd mithalten kann,
- die Ware wird ausschließlich auf Auktionsplattformen verkauft;
- Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal wird nicht akzeptiert,
- lediglich direkte Banküberweisungen oder Geldtransfer sind als Zahlungsmittel erlaubt,
- die Webseite wurde erst kürzlich angemeldet,
- die Telefonnummer (Kontaktdaten), die bei der Anmeldung der Webseite angegeben wurde (WHOIS), ist falsch,
- die Webseite wird von Web of Trust als SCAM erkannt, oder Suchergebnisse (z.B. Forenbeiträge) weisen bereits darauf hin, dass es sich um eine betrügerische Seite handelt,
- Der Name der „Gesellschaft“ wurde von keiner Behörde (Handelsregister, Mehrwertsteuer, oder andere) erfasst.
- auf E-Mails erfolgt keine Antwort,
- Sie werden dazu aufgefordert, noch mehr Geld zu schicken, um die Zollgebühr für die Ware zu bezahlen (was auch bei rechtmäßigen Verkäufern vorkommen kann),
- Sie erhalten einen Tracking-Code (Liefernummer), der ungültig ist (auch solche Fehler können bei einer legitimen Bestellung vorkommen),
- Geld „zwischenparken“: Hierbei handelt es sich um einen so genannten „Nigerianer“. Man bietet Ihnen an, ein im Ausland blockiertes Kapital auf Ihrem Konto zwischenzulagern, und als Belohnung 10 bis 25 % der Summe selbst zu behalten. Dafür müssen Sie erst einmal Anwaltskosten und Zollgebühren zahlen... von der Belohnung sehen Sie nichts.
- Lotterie: Ihnen wird mitgeteilt, dass Sie einen tollen Preis gewonnen haben. Um ihn zu erhalten, müssen Sie einige gebührenpflichtige Formalitäten erledigen... Natürlich warten die Betrüger nur auf dieses Geld - einen Preis erhalten Sie nicht.
- Reisen: Oft handelt es sich um irreführende Angebote. Was wie ein Schnäppchen aussieht, entpuppt sich als Kostenfalle, weil z.B. nicht alle Leistungen (Flug, Hotel, Verpflegung,...) im Preis enthalten sind, oder mit teuren Nebenkosten zu rechnen ist.
- Heimarbeit: Super leichte und dabei extrem gute Jobs, die man von zu Hause aus erledigen kann, entpuppen sich meist ebenfalls als Betrugsmaschen, bei denen hohe „Bearbeitungsgebühren“ anfallen.
- „Erst zahlen, dann sehen“: Hierbei handelt es sich um verlockende, bzw. vielversprechende Inhalte, die man nur sehen kann, wenn man dafür Zugriffsrechte bezahlt. Dieses Prinzip wird allerdings auch von legitimen Webseiten benutzt, zum Beispiel von Online-Medien.
- Bestellbestätigung: Man fordert Sie dazu auf, eine Bestellung zu bestätigen, die Sie nie in Auftrag gegeben haben. Hierzu müssen Sie eine überteuerte Telefonnummer anrufen.
- Kapitalanlage: Man bietet Ihnen an, Ihr Geld für Sie zu einem unglaublich hohen Gewinnsatz anzulegen. Leider werden Sie Ihr Geld in Wahrheit nie wieder sehen.
- Falscher „vertrauenswürdiger Mittelmann“: Bei wichtigen Transaktionen (z.B. Autokauf im Ausland), stellt der Verkäufer dem Käufer manchmal einen „vertrauenswürdigen Mittelmann“ vor, um ihn dazu zu bringen, die Ware im Voraus zu bezahlen. Dieser Mittelsmann soll das Geld behalten, bis die Transaktion abgeschlossen ist. Falls der Käufer die Ware nicht erhält, soll der Mittelsmann ihm sein Geld zurückgeben. Das Problem ist nur, dass der „vetrauenswürdige Mittelmann“ in Wahrheit zum Verkäufer gehört, und alles andere als vertrauenswürdig ist.

Kurzum: die Phantasie der Betrüger kennt keine Grenzen. Wenn Sie eine zweifelhafte E-Mail erhalten, wenden Sie die CASES Sicherheitsreflexe an:
1. Klicken Sie nicht auf mitgeschickte Links.
2. Starten Sie eine Online-Recherche, um herauszufinden, wer der Absender ist, beziehungsweise, für welche Organisation er arbeitet.
3. Benutzen Sie Web of Trust, oder kopieren Sie den Domain-Namen des mitgeschickten Links und testen Sie ihn mit einem Tool wie Scamadviser.
